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Frühe Hilfen

Das Münchner Modell der Früherkennung und Frühen Hilfen wurde 2008 von Sozialreferat, Stadtjugendamt und vom Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München ins Leben gerufen. Dieses Projekt richtet sich nicht an kranke Kinder, sondern an junge Familien mit unterschiedlichen Belastungen. Sie sind beispielsweise allein erziehend, minderjährig, haben einen Migrationshintergrund oder leben in problematischen Wohnverhältnissen.
Frühe Hilfen beim Münchner Kindl ist Schwerpunktträger für den Stadtteil Schwabing-Freimann. Nehmen die Familien das Angebot an, können sie nach dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ drei Monate lang unterstützt werden.

Bei den Frühen Hilfen Schwabing-Freimann im Münchner Kindl arbeiten zwei Diplom-SozialpädagogInnen mit vielfältigen Zusatzqualifikationen.

Ein Schwerpunkt der Frühen Hilfen besteht darin, die Bindung zwischen Eltern und Kindern zu fördern. Die Eltern lernen, die Signale ihrer kleinen Kinder zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Sind die Kinder in ihrer altersgemäßen Entwicklung verzögert, unterstützen die SozialpädagogInnen mit Aspekten aus der entwicklungspychologischen Beratung oder dem SAFE®-Programm: Sichere Ausbildung für Eltern. Zusätzlich können die Frühen Hilfen bindungsfördernde Kurse finanzieren, die etwa unter den Namen FenKid oder PEKiP angeboten werden. Sie unterstützen auch bei der Vermittlung von Hilfen über öffentliche Anlaufstellen und beim Ausfüllen der Anträge.